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Vollen Einsatz für eine saubere Stadt zeigen die MitarbeiterInnen des Amtes für Straßenbetrieb aktuell auch auf Infoplakaten im Stadtgebiet.
Vollen Einsatz für eine saubere Stadt zeigen die MitarbeiterInnen des Amtes für Straßenbetrieb aktuell auch auf Infoplakaten im Stadtgebiet.

Fünf Mal um die Welt im Dienst der Sauberkeit

Zahlreiche Hände sind nötig, um BewohnerInnen wie TouristInnen Tag für Tag eine saubere, attraktive Stadt zu präsentieren. Die MitarbeiterInnen des Amtes für Straßenbetrieb sind dafür das ganze Jahr über im Einsatz und kümmern sich – meist im Hintergrund – um die unterschiedlichen Aufgaben.

Bereits in den frühen Morgenstunden, ab 04:00 Uhr, sind die ersten Maschinen des Amtes für Straßenbetrieb unterwegs und geben den tagsüber belebten Einkaufsstraßen der Innenstadt den Feinschliff. Allein im vergangenen Jahr rückten die MitarbeiterInnen zu 270 Abend- und Nachteinsätzen nach Veranstaltungen und anlässlich angeordneter Sonderreinigungen aus. Insgesamt 2.350 Tonnen Müll und Kehricht kamen durch händische und maschinelle Reinigung zusammen. Das Team war rund 7.690 Stunden mit Groß- und Kleinkehrmaschinen im Einsatz. Im Durchschnitt wird in Innsbruck jeder Papierkorb ca. 300-mal pro Jahr ausgeleert, einige davon bis zu viermal pro Tag. Mit all seinen Fahrzeugen legte das Straßenbetriebsamt im Vorjahr rund 200.000 gefahrene Kilometer zurück. Somit hätten sie vergleichsweise fünf Mal die Erde umrundet.

„Sauberkeit kennt in Innsbruck keine Pause. Ganzjährig und wenn nötig auch rund um die Uhr sind die Angestellten des Amtes für Straßenbetrieb für eine strahlende und sichere Stadt sowie unsere Lebensqualität unterwegs. Ein großes Dankeschön hierfür!“

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Auch Straßen gehören gehegt und gepflegt

Wie der Name schon verrät, ist das Amt vor allem für die Innsbrucker Straßen verantwortlich. Dazu gehören neben der Instandhaltung von Gehsteigen und Fahrbahnen im Allgemeinen auch die Sanierungen von Fahrbahnbelägen, Straßenpflasterungen sowie die Umsetzung von Blindenleitsystemen am Boden und die Betreuung von Leitplanken. Als Beispiel für die Leistung können die 1.500 Arbeitsstunden angeführt werden, welche die MitarbeiterInnen 2016 mit der Sanierung von Pflasterflächen verbracht haben. Umgerechnet hätte eine einzige in Vollzeit beschäftigte Person für die gleiche Arbeit mehr als 37 Wochen gebraucht. Neben den Straßen kümmern sich die MitarbeiterInnen auch um all jene Einrichtungen, die dafür sorgen, dass der fließende Verkehr geordnet und sicher abläuft. Sie sind für rund 20.000 Verkehrszeichen, Hinweisschilder und Wegweiser im Stadtgebiet verantwortlich. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 1.270 Verkehrszeichen montiert und entfernt, 650 wurden repariert bzw. umgehängt. Innsbrucks Straßentafeln werden seit 2009 vom Team gegen neue, rotbraune Schilder ersetzt. Rund 90 Stück wechselte es im vergangen Jahr. Die alten Tafeln können direkt im Amt für Straßenbetrieb zum Fixpreis von je 50 Euro erworben werden. Das Büro befindet sich im Zimmer 1.001 in der Roßaugasse 4b und ist Montag bis Freitag, von 09:00 bis 12:00 Uhr, geöffnet. (AA)