Logo Innsbruck informiert

Themen des Stadtsenats vom 07. März 2018

• Ausbau der Stadtteilarbeit in Dreiheiligen-Kohlstatt • Zusätzliche Räumlichkeiten für die „Free Beat Company“ • Stadtbibliothek neu: Aufträge werden vergeben • Denkmal am Kaiserschützenplatz • Antrag des Stadtteilausschusses Igls • Befürwortung einer Steganlage am Achensee
 

Ausbau der Stadtteilarbeit in Dreiheiligen-Kohlstatt

Die aktive Mitgestaltung der Bevölkerung ist für eine Stadt wie Innsbruck besonders wichtig. Deshalb hat der Stadtsenat bereits im vergangenen Jahr der Intensivierung von institutionalisierter Stadtteilarbeit zugestimmt. Diese soll es zukünftig auch verstärkt in Dreiheiligen-Kohlstatt geben. „Die Innsbrucker Sozialen Dienste haben sich bereits bei ähnlichen Projekten als idealer Projektpartner erwiesen. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs werden wir hier das Angebot kurz- und langfristig ausbauen“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Stadtplanung zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz unisono.

Angesiedelt werden soll die zusätzliche Anlaufstelle im Erdgeschoß der Neubebauung in der Bienerstraße. Durch die dortigen Bautätigkeiten in Kombination mit den Projekten am Zeughausareal und in der Kapuzinergasse wird sich der Stadtteil deutlich verändern. „Von Beginn an sollen die Stadtteil-Bewohnerinnen und Bewohner deshalb die Möglichkeit haben, mitzugestalten. Es ist geplant, eine zusätzliche zentrale Informations-, Vernetzungs- und Austauschplattform zu errichten. Das bestehende Angebot der ISD wird ausgebaut“, erläutert Fritz. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für den zusätzlichen Standort in der Bienerstraße aus.

 

Zusätzliche Räumlichkeiten für die „Free Beat Company“

Seit 2015 nutzt der Verein „Free Beat Company“ Räumlichkeiten im Stöcklgebäude in der Matthias-Schmid-Straße 10. Diese werden dem Verein von der Stadt Innsbruck kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Platzbedarf ist nun allerdings gewachsen. Aus diesem Grund suchte der Verein darum an, zusätzliche Räumlichkeiten im Erdgeschoß nutzen zu dürfen. „Die Free Beat Company leistet sowohl im sozialen als auch im kulturellen Bereich hervorragende Arbeit“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Gemeinsam mit ihren KollegInnen des Stadtsenats sprach sie sich einstimmig für die kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten mit Prekarium aus. Die Betriebs-, Heiz- und Stromkosten sind auch weiterhin vom Verein zu bezahlen.

 

Stadtbibliothek neu: Aufträge werden vergeben

In der Amraser Straße entsteht die neue Stadtbibliothek, die ab Ende 2018 Lesebegeisterte aller Altersklassen anlocken wird. Aktuell laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Der Stadtsenat stimmte heute ohne Gegenstimme dafür, sowohl das vorliegende Angebot für die Schließanlage als auch jenes für allfällige Zusatzleistungen wie zum Beispiel Arbeiten an Böden, Türen oder Lüftungen anzunehmen. „Die neue Stadtbibliothek nimmt kontinuierlich Gestalt an. Sie wird zukünftig ein beliebter, sozialer und konsumfreier Treffpunkt für alle Generationen sein“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die Vergabe über die Zusatzleistungen läuft über die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). Die Schließanlage wird an denselben Anbieter wie jene im Rathaus vergeben.

 

Denkmal am Kaiserschützenplatz

Das Ende des Ersten Weltkrieges jährt sich heuer zum 100. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums plant der Kaiserschützenbund Tirol 1921 ein Mahnmal am Kaiserschützenplatz und damit auf städtischem Grund zu errichten. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Genehmigung des Denkmals aus. Dieses wird mit einer Stahlplatte die Konturen eines Kaiserschützen darstellen und durch eine Texttafel ergänzt. Die Kosten für die Errichtung werden vollständig vom Kaiserschützenbund getragen. Das Amt für Grünanlagen wird mit der Projektabwicklung betraut. Ein Widerruf der Genehmigung ist jederzeit möglich.

 

Antrag des Stadtteilausschusses Igls

In seiner Sitzung befasste sich der Stadtsenat unter anderem mit einem Antrag des Unterausschusses Igls. Inhalt davon war die Überlassung einer Kabine der historischen Patscherkofel-Pendelbahn für den Stadtteil Igls. Dieser Antrag wurde vom Stadtsenat einhellig zur Kenntnis genommen. Sobald eine der vier Kabinen umgebaut und für eine Ausstellung im öffentlichen Raum bereit ist, nimmt die Patscherkofelbahn Betriebs GmbH Kontakt mit dem Stadtteilausschuss auf. Gemeinsam wird dann ein geeigneter Ausstellungsort gesucht.

 

Befürwortung einer Steganlage am Achensee

Die Hotel Post am See GmbH plant die Errichtung einer Strandanlage mit Liegesteg und Seeterrasse am Achensee. „Der Achensee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für alle Generationen. Die Aufwertung stellt eine Win-Win-Situation für Einheimische wie Gäste dar“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Da die Stadt Innsbruck grundbücherliche Eigentümerin der dafür benötigte Fläche ist, befasste sich der Stadtsenat mit diesem Antrag: Alle Mitglieder stimmten der Vermietung der Fläche für die Dauer von fünf Jahren sowie der Errichtung des Steges einstimmig zu. (DH/AA)