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Themen des Stadtsenats vom 21. März 2018

• Vorplatz Haus der Musik Innsbruck: Multifunktionales Raumangebot • Kindergarten auf der Hungerburg: Verlängerung des Mietvertrages • Veranstaltungsangebot in der Innenstadt
 

Vorplatz Haus der Musik Innsbruck: Multifunktionales Raumangebot

Der Gestaltungsentwurf für den Vorplatz der derzeit größten Kulturbaustelle Westösterreichs – dem Haus der Musik Innsbruck – beruht auf der Grundidee, ein multifunktionales Raumangebot zu schaffen. Dieses bedient nicht nur die Funktionen der Bewegung, Begegnung und des Aufenthaltes, es bietet auch Potential für unterschiedliche Veranstaltungen. Den notwendigen Spielraum für die vorgesehene Platzgestaltung schafft eine Begegnungszone. Die bestehenden Niveauunterschiede zwischen Gehsteig- und Fahrbahnbereichen entfallen dadurch, das Geschwindigkeitsniveau wird gesenkt.

„Maßgeblich geprägt war der ehemalige Vorplatz vor den Stadtsälen einerseits vom Leopoldbrunnen, andererseits von drei bestehenden Naturdenkmalen in Gestalt einer Blutbuche, einer Säuleneiche und einer Schwarzkiefer“, fasst Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider zusammen und führt weiter aus: „Sowohl im Entwurf des neuen Kulturgebäudes als auch im Gestaltungsentwurf für den Vorplatz wurden und werden diese berücksichtigt.“ Die Planung ist daher bestrebt, den Lebensraum der Bäume zu verbessern und zu erweitern. Der Baumbestand wird durch abgestimmte Neupflanzungen ergänzt. Für den Brunnen wird unter Berücksichtigung der multifunktionalen Anforderungen an den neuen Platz, in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und dem Innsbrucker Gestaltungsbeirat ein neuer Standort in der Nähe der ursprünglichen Lage festgelegt.

Der Stadtsenat nimmt die Vorplatzgestaltung beim Haus der Musik Innsbruck, Kulturquartier Innsbruck 2018 einstimmig zur Kenntnis und empfiehlt sie als Grundlage für weiterführende Planungen und Umsetzungen. Die Ausschreibung für den direkt umliegenden Bereich des Hauses der Musik Innsbruck wurde freigegeben, um die Kosten erheben zu können. Auf Basis des Gestaltungsvorschlages soll der unmittelbare Bereich rund um das Haus der Musik bis zur Rad-WM im September 2018 realisiert werden.

 

Kindergarten auf der Hungerburg: Verlängerung des Mietvertrages

Um einen städtischen Kindergarten zu errichten und zu betreiben, wurden der Stadt Innsbruck 2003 von einer Privatperson Räumlichkeiten in einem Gebäude in der Höhenstraße von insgesamt 135 Quadratmetern zu Verfügung gestellt. Mitvermietet wurde ebenso die Außenfläche an der Gebäudewestseite. Da der entsprechende Vertrag nun ausläuft, stimmte der Stadtsenat einstimmig für die Verlängerung des Mietvertrages des Kindergartens „Zur Linde“ um drei Jahre. Seitens der Vermieterin besteht kein Einwand gegen die Verlängerung.

„Kinder sind unsere Zukunft. Es gilt daher für ein optimales und individuelles Betreuungs- und Bildungsangebot zu sorgen“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Ernst Pechlaner einig.

 

Veranstaltungsangebot in der Innenstadt

In seiner Sitzung lag dem Stadtsenat eine Übersichtsliste der im Jahr 2018 in der Innenstadt auf städtischen Grund (exklusive Sparkassen- und Landhausplatz) vorgemerkten Veranstaltungen vor. Darüber hinaus wurden ihm die vom Tourismusverband Innsbruck und seinen Feriendörfer (TVB) organisierten Platzkonzerte und Tiroler Abende vorgelegt. „Das facettenreiche Veranstaltungsangebot in der Tiroler Landeshauptstadt lockt Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Touristinnen und Touristen“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Es liegt daher auf der Hand, die entsprechenden Plätze im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.“

Aufgrund der insgesamt relativ kleinen, nutzbaren Flächen, die am Marktplatz für Veranstaltungen zur Verfügung stehen, muss bei einzelnen Großveranstaltungen auf den Radfahrstreifen zwischen Innbrücke und Herzog-Siegmund-Ufer zurückgegriffen werden. Eine Sperre von wenigen Tagen ist bei einigen Veranstaltungen aus sicherheitstechnischen Gründen unumgänglich. Eine temporäre Sperre wird es 2018 daher sowohl für die Kletter-WM, die Rad-WM und den Christkindlmarkt jeweils inklusive Auf- und Abbau geben.

Der Stadtsenat nimmt die bisher vorgemerkten Veranstaltungen sowie die Liste der Platzkonzerte und Tiroler Abende einstimmig zur Kenntnis und befürwortet eine vorübergehende Sperre des Radweges. (AA)