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Themen des Stadtsenats vom 09. Mai 2018

• Moderne Ausstattung für die neue Bibliothek • Mietvertrag für mehr Sicherheit am Achensee • Neue bzw. erweiterte Gastgärten beleben den städtischen Straßenraum • Neue Software für gemeinsames Verkehrsmodell • Aufwertung der Ing.-Etzel-Straße und Anbindung des Kletterzentrums
 

Moderne Ausstattung für die neue Bibliothek

Die neue Stadtbibliothek in der Amraser Straße nimmt immer deutlichere Gestalt an: Neben der Funktion als wichtigster Literaturversorger und allgemeine Bibliothek der Stadt werden die Räumlichkeiten auch Veranstaltungs- und Lernräume sowie ein öffentliches Wohnzimmer für alle InnsbruckerInnen. „Das vergrößerte Raum- und Medienangebot, das die neue Bücherei mit sich bringt, schlägt sich auch in der technischen Anforderung nieder. Es wird nicht nur ein umfangreicheres Medienangebot geben, sondern auch mehr Leserinnen und Leser – deshalb gilt es vorhandene Systeme anzupassen sowie die Infrastruktur auszubauen“, erklärt die für Kultur zuständige Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Zusätzlich zu neuen bzw. erweiterten Software-Lösungen wird auch eine Touchscreen-Lösung angekauft. Da es sich um eine Gesamtsumme unter dem Grenzwert von 100.000 Euro handelt, wird der Auftrag direkt an drei verschiedene AnbieterInnen vergeben. Das städtische Amt für Informationstechnologie und Kommunikationstechnik wird nun – nach einem einstimmigen Stadtsenatsbeschluss – damit beauftragt, die Aufträge zu vergeben.

 

Mietvertrag für mehr Sicherheit am Achensee

Die Österreichische Wasserrettung Schwaz ist derzeit aufgrund der kraftwerksbedingten Absenkung des Achensees dort einige Monate nicht einsatzbereit. Ein Bootsaufzug soll dieser Tatsache Abhilfe schaffen: Dafür vermietet die Stadt Innsbruck, grundbücherliche Eigentümerin des Achensees, eine Teilfläche des Sees an die Wasserrettung. „Der Achensee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Durch den Aufzug für Rettungsboote wird die Sicherheit dort zukünftig zusätzlich gesteigert“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bereits seit 2009 mietet die Österreichische Wasserrettung, Einsatzstelle Schwaz/Achensee, Teilflächen von der Stadt Innsbruck, auf denen sich das Bootshaus sowie die Bootsgarage und Parkplätze befinden. Für die Rampe und den Aufzug werden zusätzlich 36 Quadratmeter vermietet. Dafür sprach sich der Stadtsenat einstimmig aus.

 

Neue bzw. erweiterte Gastgärten beleben den städtischen Straßenraum

Besonders in den Sommermonaten sind Gastgärten beliebte Verweilmöglichkeiten für Einheimische wie Gäste. Zwei davon werden nun erweitert, ein neuer kommt hinzu. Der Gastgarten des „Stiftkellers“ in der Stiftgasse wird um 3,75 Quadratmeter erweitert. Grund dafür ist die Tatsache, dass neue Sonnenschirme angeschafft werden müssen, die mehr Platz brauchen. Auch der Gastgarten, der zum neuen Café „Segafredo“ gehört, das in der Maria-Theresien-Straße 49 eröffnet, wird erweitert: Aufgrund des neuen Mobiliars ist eine geringfügige Vergrößerung notwendig.

Ein neuer Gastgarten kommt hingegen in der Innstraße 10 dazu. Der Betreiber des Indischen Lokals „New India“ erhält vorerst für eine Saison die Bewilligung einen Gastgarten im Ausmaß von zehn Quadratmetern in der Kurzparkzone zu errichten. Alle Entscheidungen die Gastgärten betreffend fällte der Stadtsenat mehrheitlich.

 

Neue Software für gemeinsames Verkehrsmodell

Die Stadt Innsbruck und das Land Tirol arbeiten an einem gemeinsamen Verkehrsmodell. Für eine zielgerichtete Arbeit ist der Ankauf einer gemeinsamen, netzwerkfähigen Software erforderlich. Das Land Tirol nutzt diese bereits, die Stadt Innsbruck kauft sie nun an. Diesen Entschluss fasst der Stadtsenat in seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimme.

 

Aufwertung der Ing.-Etzel-Straße und Anbindung des Kletterzentrums

Im Zuge der umfangreichen Gleisbauarbeiten der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) in der Ing.-Etzel-Straße werden auch vom Amt für Tiefbau Umbauten realisiert. Zu diesen zählen etwa die Verbreiterung von Parkflächen sowie die Errichtung von Haltestellenkaps und die Verbreiterung wie behindertengerechte Adaptierung von Fußgängerüberwegen. Der Stadtsenat befürwortet daher einhellig, dass sich die Stadt an die Vergabe der IVB-Bauarbeiten an die Firma Porr Bau GmbH anschließt. Die Auftragssumme beträgt rund 190.000 Euro.

Damit das Sportgelände „Sillside“ zukünftig mit der Buslinie „B“ erreicht werden kann, erfolgt außerdem die Instandsetzung der Ing.-Etzel-Straße zwischen der Schlachthofgasse und dem Kletterzentrum. Derzeit ist der Abschnitt in einem nicht verkehrstüchtigen Zustand. Der Stadtsenat stimmte einstimmig für die Umsetzung der notwendigen Bauarbeiten, die etwa die Entfernung nicht benötigter Gleise sowie die Errichtung einer Straßenentwässerung und einer Bushaltestelle umfassen. Die Arbeiten sind für Juli/August 2018 geplant, sodass die Fertigstellung noch vor der Kletter-WM erfolgt. „Durch diese Umsetzungen erfährt der wichtige innerstädtische Straßenzug eine enorme Aufwertung und fungiert bald als zentrale Anbindung an ein wahres Sportjuwel – das Kletterzentrum Innsbruck“, freuen sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. (DH/AA)

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