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Themen des Stadtsenats vom 05. Juni 2018

• Anpruggen: Beteiligungsprozess wird weitergeführt • Vorplatzgestaltung Haus der Musik Innsbruck: Vergabe von Aufträgen • Neu- und Wiederbestellungen für den Gestaltungsbeirat • Neuer Gastgarten in der Innstraße • Investition in den Hochwasserschutz
 

Anpruggen: Beteiligungsprozess wird weitergeführt

Die aktive Beteiligung der BürgerInnen an der Gestaltung der Stadt wird in Innsbruck großgeschrieben. Mehr als 30 Beteiligungsprozesse wurden in den vergangenen Jahren durchgeführt. Einer davon ist jener in Anpruggen, der 2014 gestartet wurde. Im nächsten Schritt werden künftige städtebauliche Gestaltung und Entwicklung in Angriff genommen. „Es gilt unterschiedliche Interessen zu vereinbaren – Anpruggen ist ein sehr dynamischer Stadtteil“, weiß Bürgermeister Willi. Dafür finden ab Juni 2018 vier Workshops statt. „Es geht darum, ein Zukunftsbild zu entwickeln, das auf breiter Akzeptanz beruht“, weiß der Bürgermeister.

Begleitet wird der nächste Prozessschritt von der Firma Haimayer Projektbegleitung, die bereits im Prozess 2014 involviert war. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 9.000 Euro. Für die vorgeschlagene Vorgehensweise sprach sich der Stadtsenat einstimmig aus.

 

Vorplatzgestaltung Haus der Musik Innsbruck: Vergabe von Aufträgen

„Die Arbeiten im und am Haus der Musik Innsbruck – einem pulsierenden, offenen Raum der Kreativität – gehen in die Zielgerade“, weiß Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl: „Auch die Gestaltung des Außenraumes und die Errichtung von Infrastruktur werden nun konkret.“ Zwei dementsprechenden Anträgen stimmte der Stadtsenat einhellig zu:

Mit der Gestaltung der vorgelagerten Platzflächen des neuen Kulturgebäudes am Rennweg inklusive Entwässerungsarbeiten und Kabeltiefbau wird die bestbietende Firma – Porr Bau GmbH – beauftragt. Es handelt sich dabei um eine Gesamtfläche von ca. 4.900 Quadratmetern. Die Auftragssumme beträgt rund 1,4 Millionen Euro.

Mit der Infrastruktureinrichtungen für Veranstaltungen wird die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) betraut. Die Arbeiten umfassen die Errichtung einer neuen Strom-Infrastruktur entlang des Rennweges bzw. am Vorplatz des Haus der Musik Innsbruck sowie die entsprechende Einbindung in das IKB-Niederspannungsnetz. Die damit verbundenen Kosten belaufen sich auf rund 118.000 Euro.

 

Neu- und Wiederbestellungen für den Gestaltungsbeirat

Seit rund fünf Jahren kümmert sich der Innsbrucker Gestaltungsbeirat (IGB) darum, Projekte im Stadtgebiet hinsichtlich Architektur, Stadtgestaltung, Städtebau und Stadtentwicklung zu beurteilen. Der Stadtsenat war nun mit der Aufgabe betraut, bisherige Mitglieder bzw. Ersatzmitglieder wieder zu bestellen bzw. neue für die Funktion zu nominieren.

Folgende Personen werden bis 31. Juli 2020 einstimmig wiederbestellt:

  • Arch. Dipl.-Ing. Anna Popelka, Architektin, Wien
  • Dipl. Arch. Dieter Jüngling, Architekt, Chur (CH)
  • Arch. DI Gerhard Sailer, Architekt, Salzburg (Ersatzmitglied)
  • Arch. DI Bettina Anna Brunner-Krenn, Architektin, Linz (Ersatzmitglied)
  • Dipl. Arch. Daniele Marques, Architekt, Luzern (CH, Ersatzmitglied)

Zudem sprach sich der Stadtsenat einstimmig für die Neubestellung folgender Personen ab 01. August 2018 aus:

  • Dipl. Ing. (univ.) Marie-Theres Okresek, Landschaftsarchitektin, München, Wien
  • Arch. Mag. Arch. Andreas Cukrowicz, Architekt, Bregenz
  • Dipl.-Ing. Heike Langenbach, Landschaftsarchitektin, Wien (Ersatzmitglied)
  • Arch. Dipl.-Ing. Ernst Beneder, Architekt, Wien (Ersatzmitglied)
 

Neuer Gastgarten in der Innstraße

Im indischen Restaurant „RAMA“ in der Innstraße können Speisen und Getränke ab sofort auch im Freien konsumiert werden. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Bewilligung eines Gastgartens vor dem Lokal aus. Der Gastgarten darf während der Saison von Februar bis November betrieben werden, dazwischen ist er vollständig zu räumen.

 

Investition in den Hochwasserschutz

Bereits im Mai 2017 stimmte der Stadtsenat für die Erneuerung der Verrohrung des Sprengerkreuzbaches. Die Instandsetzung ist notwendig, damit im Ereignisfall das zu erwartende Hochwasser sicher abgeleitet werden kann. Mit dem ersten Bauabschnitt wird Ende Juni 2018 gestartet. Der zweite Bauabschnitt ist aufgrund der derzeitigen Sanierung der Riedgasse für 2019 geplant.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtsenates wird die Firma „Hochtief“ mit den erforderlichen Arbeiten des ersten Bauabschnittes beauftragt. (DH/AA)