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Themen des Stadtsenats vom 13. Juni 2018

• Temporäres Stadtteilzentrum in der Reichenau • Patscherkofel: Gemeinderat soll Nachtragskredit beschließen • Museum Goldenes Dachl wird barrierefrei • Fortführung der Beflaggung am Rathaus • „Public Viewing“ zur Fußballweltmeisterschaft am Marktplatz • Befreiung von der Parkabgabepflicht verlängert
 

Temporäres Stadtteilzentrum in der Reichenau

Institutionalisierte Stadtteilarbeit hat in Innsbruck einen hohen Stellenwert und wird kontinuierlich ausgebaut. In der Reichenau errichtet die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) im Auftrag der Stadt nun ein temporäres Stadtteilzentrum. Damit wird an den kooperativen Planungsprozess des Großprojekts Campagne Reichenau angeknüpft. Umgesetzt wird ein Projekt von Studierenden der Universität Innsbruck, die sich bei einem Wettbewerb durchgesetzt haben. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, die IIG mit der Umsetzung des Projekts zu beauftragen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 171.000 Euro, eine Kostenbeteiligung durch die Tiroler Wohnbauförderung wird derzeit geprüft.

 

Patscherkofel: Gemeinderat soll Nachtragskredit beschließen

Der Stadtsenat beschloss mehrheitlich den Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung mit dem Beschluss eines Nachtragskredits für das Attraktivierungspaket am Patscherkofel in der Höhe von 11 Millionen Euro zu betrauen. Mehrkosten fallen beispielsweise aufgrund der Baukonjunktur, der schwierigen Witterungsbedingungen während der Bauphase und Sabotageakten an.

 

Museum Goldenes Dachl wird barrierefrei

Anlässlich des Gedenkjahrs an Kaiser Maximilian 2019 wird im Museum Goldenes Dachl eine Sonderausstellung präsentiert. Um diese möglichst allen zugänglich zu machen, werden Umbauarbeiten am Gebäude vorgenommen. Das Projekt, mit dessen Umsetzung die IIG nach Beschluss des Gemeinderats beauftragt werden soll, umfasst neben den Umbauarbeiten für einen barrierefreien Zugang zum Museum Goldenes Dachl sowie dem Prunkerker auch Maßnahmen, um die übrigen Räumlichkeiten, wie zum Beispiel den Trausaal, für möglichst alle Menschen zugänglich zu machen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 907.000 Euro, die die Stadt Innsbruck und die IIG tragen. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, den Antrag dem Gemeinderat zuzuweisen.

 

Fortführung der Beflaggung am Rathaus

Zusätzlich zu Feier- und Gedenktagen wurde das Rathaus bisher unter anderem am Internationalen Frauentag, am Weltfriedenstag, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, am Welt-Aids-Tag und am Pink Ribbon Day beflaggt. Der Stadtsenat beschloss einstimmig, diese Zeichensetzung fortzuführen. Weiters war sich der Stadtsenat überwiegend einig die Beflaggung um den Christopher Street Day zu erweitern. Die dafür notwendige Regenbogenfahne wird angeschafft.

 

„Public Viewing“ zur Fußballweltmeisterschaft am Marktplatz

Für die Durchführung eines „Public Viewing“ in der Tiroler Landeshauptstadt wird den Fußballbegeisterten während der Fußball-WM in Russland der Marktplatz zur Verfügung gestellt. Neben der Übertragung der Spiele wird dort auch wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Die Veranstaltungszeit ist generell bis 22:30 Uhr beschränkt, bei Verlängerungen bzw. Elfmeterschießen bis 23:00 Uhr. Der Stadtsenat befürwortet den Antrag einstimmig.

 

Befreiung von der Parkabgabepflicht verlängert

Die Befreiung von der Parkabgabepflicht für das Parken von Fahrzeugen mit rein elektrischem Antrieb sowie für Kraftfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb wird – nach mehrheitlichem Beschluss des Stadtsenates – bis 31. Dezember 2018 verlängert. DH/AA

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