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Themen des Stadtsenats vom 06. Dezember 2017

• Festlegung der Wahl-Termine 2018 • Kunst am Bau-Wettbewerb: Stadtbibliothek • Dotierung des Museumspreises aufgeteilt • Teilweise Übernahme des Winterdienstes auf der L9 Mittelgebirgsstraße • Sondersubvention für das Projekt „Ich will lernen“/Verein Multikulturell
 

Festlegung der Wahl-Termine 2018

Die Wahl des Gemeinderates und der Bürgermeisterin bzw. des Bürgermeisters findet im kommenden Jahr am Sonntag, 22. April, statt, die BürgermeisterIn-Stichwahl am Sonntag, 06. Mai. Stichtag ist der 23. Jänner 2018. Die Anzahl der BeisitzerInnen (ErsatzbeisitzerInnen) für die Gemeindewahlbehörde wurde, wie bei der Wahl 2012, mit sechs festgelegt. Die Anzahl der BeisitzerInnen (ErsatzbeisitzerInnen) für die Sprengel-/Sonderwahlbehörden wurde, ebenfalls wie 2012, mit drei festgesetzt.

Auch die Wahl der Mitglieder in den Stadtteilausschuss Igls sowie in den Stadtteilausschuss Vill wird für Sonntag, 22. April 2018, jeweils von 08:00 bis 17:00 Uhr festgesetzt. Als Wahllokal für die direkt zu wählenden zehn Mitglieder in Vill dient das Gasthaus Turmbichl, für jene in Igls die dortige Volksschule.

Alle entsprechenden Anträge werden dem Gemeinderat zur Beschlussfassung übermittelt.

 

Kunst am Bau-Wettbewerb: Stadtbibliothek

„Gerade die Kulturbaustelle der Stadtbibliothek bietet sich für ,Kunst am Bau‘ augenscheinlich an“, erläuterte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Ein sorgfältig ausgewähltes Projekt wird die Charakteristik des Gebäudes nicht nur prägen, sondern ihre Außenwirkung aufwerten und für Besucherinnen wie Besucher unverwechselbar machen.“

Die neue Stadtbibliothek in der Amraser Straße wird künstlerisch ergänzt. Dafür wurde von der Tiroler Künstlerschaft bereits ein offener Kunst-am-Bau-Wettbewerb veranstaltet, aus dem Dr. Thomas Feuerstein als Sieger hervorging. Der Stadtsenat nimmt das Angebot für sein Werk „TRURL“ einstimmig an und ermächtigt darüber hinaus die MA V – Kultur ebendieses zu beauftragen und den entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen.

 

Dotierung des Museumspreises aufgeteilt

Für die Ausstellung „WIR/HIER – Die sogenannte Subkultur“ 2017 wurde das Stadtarchiv/Stadtmuseum bereits zum dritten Mal mit dem Tiroler Museumspreis des Landes ausgezeichnet. Dieser ist mit 6.000 Euro dotiert. Für die Realisierung der Ausstellung zeichnen sich das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck und der Verein „Subkulturarchiv“ verantwortlich. Inhaltlich hauptverantwortlich waren zwei Kuratoren, denen nun – nach der einstimmigen Befürwortung des Stadtsenates – die Hälfte des Preisgeldes zukommt.

 

Teilweise Übernahme des Winterdienstes auf der L9 Mittelgebirgsstraße

Bezüglich der betrieblichen und baulichen Erhaltung von Landesstraßen in Innsbruck wurde zwischen Landesstraßenverwaltung und Landeshauptstadt Innsbruck eine neue Vereinbarung ausgearbeitet, die voraussichtlich Anfang 2018 unterfertigt wird. Darin ist geregelt, dass der Winterdienst eines Teilbereichs der L9 Mittelgebirgsstraße in städtische Betreuung übergeht. Da eine Änderung der winterdienstlichen Betreuung während der Winterperiode nicht zweckmäßig ist, wird zur Überbrückung bis zur Vereinbarungsunterzeichnung ein gesonderter Vertrag abgeschlossen. Mit diesem übernimmt die Stadt Innsbruck für die Winterperiode 2017/18 die winterdienstliche Betreuung der L9 Mittelgebirgsstraße von Kilometer 0,565 bis Kilometer 3,211. Der Stadtsenat äußerte keine Einwände.

 

Sondersubvention für das Projekt „Ich will lernen“/Multikulturell

Das Projekt „Ich will lernen“ bietet sowohl unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, als auch jugendlichen Flüchtlingen, die bei Angehörigen leben, eine Möglichkeit bereits erworbene Kenntnisse der Basisbildung bis zur Aufnahme in weiterführende Maßnahmen zu verbessern und zu vertiefen. Zur Zielgruppe zählen AsylwerberInnen und Asylberechtigte im Alter von 15 bis 21 Jahren. Der Unterricht findet in Kleingruppen mit acht bis zehn SchülerInnen dreimal wöchentlich mit insgesamt zehn Unterrichtsstunden pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten statt. Zur Vertiefung der Basisbildung gehören Lesen/Schreiben/Rechnen/IKT (Lernunterstützung durch Computer), Englisch-Unterricht, Bildungs- und Berufsberatung und ökonomische Grundbildung. Das Projekt wird außerdem sozialpädagogisch begleitet. „Es liegt im Interesse der Stadt Innsbruck, Jugendliche sowie junge Erwachsene aus verschiedenen Herkunftsländern und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen durch ein Bildungsangebot zu fördern und sozial zu integrieren“, fasste der ressortzuständige Stadtrat Franz X. Gruber zusammen.

Der Stadtsenat war sich einig, dem Verein Multikulturell für das Projekt „Ich will lernen“ eine Sondersubvention in Höhe von 20.000 Euro zu gewähren. Die Beschlussfassung obliegt im Weiteren dem Gemeinderat. (AA)