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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte Geburtstagskind Szilardne Sztankay mit einem bunten Blumenstrauß.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte Geburtstagskind Szilardne Sztankay mit einem bunten Blumenstrauß.

Ein Leben voller Wissbegier

Szilardne Sztankay feierte ihren 100. Geburtstag

Dr.in Szilardne Sztankay freute sich im April über den Besuch von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die ihr zum 100. Geburtstag die besten Glückwünsche und einen sommerlichen Blumenstrauß überbrachte. Anlässlich des besonderen Jubiläums feierte das Geburtstagskind mit Kaffee und Kuchen im Kreise der Familie. Der Besuch der Bürgermeisterin rundete die Geburtstagsfeierlichkeiten ab und wurde, wie der Sohn von Szilardne Sztankay verriet, von der Jubilarin bereits „seit Tagen“ freudig erwartet. 

Ein Leben für die Wissenschaft

Beim gemütlichen Zusammensitzen erzählte Szilardne Sztankay aus ihrem beeindruckenden Leben: Geboren am 03. April 1918 in Kaschau in der Slowakei nahe der ungarischen Grenze, hat die gebürtige Ungarin ihr Leben der Wissenschaft verschrieben. Nach dem Studium der Zoologie forschte und publizierte sie in Budapest und lehrte sogar ein Jahr in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Den Trubel, den dieses Leben mit sich brachte, habe sie dabei immer geliebt, erzählte der Sohn von Szilardne Sztankay. Sogar in ihrer Pension gab seine Mutter noch Stadtführungen. Besonders hilfreich dürften dafür die ausgezeichneten Sprachkenntnisse Szilardne Sztankays gewesen sein, die neben Ungarisch, Deutsch, Englisch und Französisch auch noch Serbisch, Slowakisch und Tschechisch beherrscht. Die Liebe zur Wissenschaft scheint in der Familie zu liegen, denn nicht nur der Vater von Frau Sztankay war bereits Professor, sondern auch ihre Kinder und Enkelkinder sind alle im medizinischen Bereich tätig.

Ein froher Lebensabend

Heute lebt die rüstige Seniorin in ihrer Wohnung im Stadtteil Höttinger Au und genießt das Leben in ihrer kleinen „Oase“, wie die Wohnung von ihrer Schwiegertochter bezeichnet wird. In die Zukunft blickt Frau Sztankay dabei durchwegs positiv: Man müsse „optimistisch sein“, verrät sie dem Innsbrucker Stadtoberhaupt. „Es ist beeindruckend, was Sie in Ihrem Leben alles geleistet haben, Frau Sztankay. Es gibt sicher nicht viele Frauen Ihres Alters, die den Sprung in die Wissenschaft so gemeistert haben wie Sie. Ich freue mich bereits auf den Besuch nächstes Jahr“, verabschiedete sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.