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Themen des Stadtsenats vom 08. März 2017

• Marktplatz als Veranstaltungsort aufgepeppt • Sondersubvention für FREIRAD • Städtische Sommerbetreuung neu aufgestellt
 

Marktplatz als Veranstaltungsort aufgepeppt

Der Innsbrucker Marktplatz wurde in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Baustellen in Mitleidenschaft gezogen. Zusätzlich fehlte eine zeitgemäße stromtechnische Ausstattung für die NutzerInnen der Veranstaltungsfläche. 

In Kooperation mit dem Innsbruck Marketing, dem Referat „Wirtschaft und Tourismus“ und den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) wird der Platz nun veranstaltungsfit gemacht. In diesem Zusammenhang werden bis Ende Mai 2017 Grabungsarbeiten vorgenommen. Der Abschluss aller Bauarbeiten erfolgt im Herbst 2018. Der Gesamtkostenrahmen liegt bei rund 150.000 Euro. 

„Innsbruck ist eine pulsierende Stadt, Veranstaltungsflächen wie den Innsbrucker Marktplatz braucht es im Stadtleben. Aufgrund seiner Größe bietet der Platz vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Nach den Bauarbeiten entspricht auch die Technik den modernsten Anforderungen“, betont Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. 

Der Stadtsenat stimmte den Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur am Marktplatz einstimmig zu.

 

Sondersubvention für FREIRAD

„Voices of Peace“, ein Projekt des Vereins FREIRAD – Freies Radio Innsbruck bietet seit 15. Juli 2016 geflüchteten JournalistInnen unterschiedlicher Nationalitäten eine Plattform. Im Rahmen eines wöchentlichen Radiomagazins können sie somit ihren Beruf weiter ausüben. Die Koordination des Projektes (ca. 15 Stunden/Woche) übernimmt FREIRAD aus dem laufenden Budget. 

„Die im Rahmen von ‚Voices of Peace‘ tätigen Personen mussten auch aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit flüchten. Damit sie ihren Beruf während ihres Aufenthaltes in Innsbruck weiter ausüben können, wird das Projekt von der Stadt Innsbruck unterstützt. Zusätzlich fungieren sie als Vermittlerinnen und Vermittler unter den einzelnen Flüchtlingsgruppen und der einheimischen Bevölkerung“, streicht Stadtrat Franz X. Gruber die Vorteile des Projektes heraus. 

Der Innsbrucker Stadtsenat stimmte zu, FREIRAD, zusätzlich zur Förderung aus dem Bereich Familie, Bildung und Gesellschaft, Kinder und Jugendförderung, eine Sondersubvention in der Höhe von 1.050 Euro zu gewähren.

 

 

Städtische Sommerbetreuung neu aufgestellt

In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme bei der Anmeldung zur städtischen Kinderbetreuung. Oft wurden Kinder für einen langen Betreuungszeitraum angemeldet. Die Betreuung wurde dann aber nur teilweise oder gar nicht in Anspruch genommen. Dies hatte zur Folge, dass weder die Auslastung noch der damit in Verbindung stehende Personaleinsatz effizient geplant werden konnten. Diese Tatsache wurde bereits in einem Kontrollamtsbericht bemängelt. 

Nun wird das Anmeldesystem wie folgt umgestellt:

  • Die Anmeldung ist nur mehr während der Betreuungswochen von 24. bis 28. April möglich.
  • Anmeldungen innerhalb der Frist werden nach den bisherigen Kriterien gereiht.
  • Die Anmeldung erfolgt wochenweise.
  • Der Betreuungsbetrag ist im Voraus, innerhalb einer zweiwöchigen Frist, zu bezahlen. Nach Einlangen der Zahlung ergeht die fixe Zusage für den Betreuungsplatz. Erfolgt die Zahlung nicht, ist die Anmeldung obsolet. Auch ein Storno nach der Einzahlung bzw. eine Änderung der gebuchten Wochen nach der Frist ist nicht möglich.
  • Nachmeldungen nach der Einschreibfrist sowie eine Rückerstattung von nicht in Anspruch genommenen Betreuungswochen gibt es nur in begründeten Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Amt.
  • Kinder, die unentschuldigt und unbegründet nicht zur Betreuung erscheinen, werden im kommenden Jahr nach hinten gereiht. 

„Die Anmeldemoral für die Sommerbetreuung hat in der Vergangenheit zu vielen Problemen geführt. So erhielten manche Kinder im gewünschten Betrieb trotz rechtzeitiger Anmeldung keinen Platz mehr und mussten ausweichen, obwohl schlussendlich dann doch noch Kapazitäten frei gewesen wären“, erläutert Stadtrat Ernst Pechlaner die Situation. 

Die neue Vorgangsweise für die städtische Sommerbetreuung wurde vom Innsbrucker Stadtsenat einhellig befürwortet. KR

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