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Auftakt zur großen Flurreinigung: v. l. Karl-Heinz Langhofer (GF Tiroler Wasserwacht), Vizebgm.in  Sonja Pitscheider, Vizebgm. Christoph Kaufmann und Alfred Egger (GF ATM).
Auftakt zur großen Flurreinigung: v. l. Karl-Heinz Langhofer (GF Tiroler Wasserwacht), Vizebgm.in Sonja Pitscheider, Vizebgm. Christoph Kaufmann und Alfred Egger (GF ATM).

Tirol klaubt auf!

Gemeinsame Flurreinigungsaktion von ATM und Stadt Innsbruck

Ein alter Tresor, Schuhe, Reifen – unschöne Kuriositäten sind schon bei der Flurreinigung aufgetaucht. Alle Jahre wieder ruft die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) über ihre 104 Gemeinden in den Bezirken InnsbruckLand und Schwaz zur großen Dorfputzaktion auf. Über 8.000 freiwillige Helferlein, Tendenz steigend – vom Schulkind bis zum Feuerwehrkommandant – machen sich dann an mehreren Wochenenden in Gruppen auf den Weg, um Felder, Wiesen und Wälder von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien. Was in den ATMGemeinden schon lange Tradition hat, kennt man auch in der Stadt Innsbruck von der alljährlichen Innuferreinigung. In Zusammenarbeit mit der ATM wird die Initiative nun auf neue Beine gestellt und das Projekt „Tirol klaubt auf“ ins Leben gerufen.

Eine der größten Freiwilligenaktionen Tirols

„Mit dieser Kampagne wollen wir Vereine, Schulen und Freiwillige motivieren, neben der Innuferreinigung am 24. März noch andere Aktionen zu setzen“, formuliert Innsbrucks Vizebgm.in Mag.a Sonja Pitscheider die Ziele. „Und nicht zuletzt soll das Projekt zur Bewusstseinsbildung beitragen, gar nicht erst seinen Abfall auf die Straße oder die grüne Wiese zu werfen.“ Da die Sensibilisierung bereits in den Volksschulen beginnt, wird es für die Kinder ein lustiges „Kritzelbuch“ geben. Zusätzlich machen Plakate, Homepage und die sozialen Medien auf „Tirol klaubt auf“ aufmerksam. „Als Umweltserviceorganisation setzen wir schon bei der Abfallvermeidung an“, so Dr. Alfred Egger von der ATM, „Abfall am Straßenrand oder im Wald ist nämlich nicht nur unschön, sondern verrottet sehr langsam. Eine Getränkedose braucht etwa 500 Jahre, eine Plastikflasche ca. 300 Jahre.“ - „Uns ist es ein Anliegen, dass die Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger den öffentlichen Raum zu ihrer Zufriedenheit nutzen können und durch aufwendige Säuberungsaktionen keine zusätzlichen Kosten entstehen“, so Vizebgm. Christoph Kaufmann.

Einig sind sich die Projektpartner, auch zukünftig verstärkt auf große gemeinsame Aktionen zu setzen: „Eine 2017 umgesetzte Kampagne gegen herumliegende Gassisackerln war ein erster Schritt. Jetzt folgt die Flurreinigung. Weitere Projekte sind geplant“, kündigen Egger, Pitscheider und Kaufmann an. Gemeinsame Sache machen ATM und IKB/Stadt Innsbruck ja bereits als Betreiber des Recycling Zentrums Ahrental. Interessierte, welche die Aktion unterstützen möchten, können sich bei ihrer ATM-Gemeinde melden oder bei der Stadt Innsbruck unter der Hotline 0512 5360 5500. Unterstützung bei der Flurreinigung gibt es in Form von Bewerbungs- und Sammelmaterialien wie Handschuhen, Müllsäcken und Sammelzangen.

Information: www.tirolklaubtauf.at

(Oberhollenzer)