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Präsentierten gemeinsam den aktuellen Planungsstand der Straßen- und Regionalbahn im Innsbrucker Westen (v. l.): Martin Baltes (Geschäftsführer Innsbrucker Verkehrsbetriebe), Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (ressortzuständig für Verkehr), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Walter Zimmeter (Amtsvorstand Tiefbau)
Präsentierten gemeinsam den aktuellen Planungsstand der Straßen- und Regionalbahn im Innsbrucker Westen (v. l.): Martin Baltes (Geschäftsführer Innsbrucker Verkehrsbetriebe), Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (ressortzuständig für Verkehr), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Walter Zimmeter (Amtsvorstand Tiefbau)

Erschließung durch Straßen- und Regionalbahn in Hötting-West

Aktuelle Planungen für den Innsbrucker Westen vorgestellt

Im Innsbrucker Westen, südlich des Harterhofs und westlich der Technischen Universität, entsteht künftig neuer Siedlungsraum, der durch die Straßen- und Regionalbahn erschlossen wird. Ziel ist es, eine nachhaltige und gute Erschließung dieses zukünftigen Stadtentwicklungsgebietes durch den öffentlichen Verkehr auf diesem letzten Abschnitt der Straßen- und Regionalbahn auf Innsbrucker Stadtgebiet zu gewährleisten.

„Innsbruck als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Bildungsstandort wächst und benötigt eine moderne und gut durchdachte verkehrstechnische Infrastruktur. Auch im Innsbrucker Westen entstehenWohnraum und Arbeitsplätze. Eines ist sicher: Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner werden optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden sein“, zeigten sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider unisono überzeugt. Der Masterplan für den Entwicklungsraum sieht 1.500 neue Wohnungen und bis zu 700 Arbeitsplätze vor.

„Auch bei diesem letzten Bauabschnitt der Straßenbahn auf Innsbrucker Stadtgebiet sind wir überzeugt, die beste Lösung gefunden zu haben“, führten IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes und DI Dr. Walter Zimmeter, Amtsvorstand Tiefbau, konkreter aus: „Rund 30 verschiedene Varianten der Verkehrsführung wurden im Zuge der Planungen geprüft. Diese Variante erfolgt sehr flächenschonend: Die Straßenbahngleise werden am Ende der Kranebitter Allee einspurig geführt. Damit wird der diskutierte Kreisverkehr bei der Abzweigung Klammstraße nicht benötigt.“

Chronologie des Entwicklungsprozesses

Zur gesamthaften Entwicklung der Freilandflächen zwischen Hötting-West und Kranebitten wurde 2014 seitens der Stadt Innsbruck mit der Standort- und Regionalentwicklungsfirma PRISMA eine Potenzialanalyse erarbeitet und deren Ergebnisse daraufhin öffentlich präsentiert, worauf ein kooperatives Planungsverfahren folgte. Der Stadtsenat ebnete im August 2016 den Weg für die weiteren Schritte: Im Oktober 2016 präsentierte die Stadtregierung den Abschlussbericht des ExpertInnenteams aus den Bereichen Raumplanung, Städtebau und Architektur, Verkehrsplanung sowie Landschaftsplanung und Umwelt (in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Fachämtern Stadtplanung, Verkehrsplanung, Tiefbau, Grünanlagen und Land- und Forstwirtschaft) der Öffentlichkeit. (AS)

Übersichtsplan des Streckenverlaufes

170926_harterhof_strassen_regionalbahn_übersicht-technik-bis-voels_ivb_klein.pdf   (3529 KB)