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Bei einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau durften Kinder des Kindergarten Mühlau Interessantes über die Arbeit der Feuerwehr erfahren.
Bei einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau durften Kinder des Kindergarten Mühlau Interessantes über die Arbeit der Feuerwehr erfahren.

Von klein auf sicher

Die Stadt Innsbruck vergisst beim Thema Sicherheit nicht auf die Jüngsten: In den Kinderkrippen, -gärten, Schulen und Horten gibt es zahlreiche Maßnahmen dafür.

Jeder Elternteil, der sein Kind in eine Kinderbetreuungs- oder Bildungseinrichtung bringt, verlässt sich darauf, dass es den Kleinen dort gut geht. Um dies zu garantieren, werden in den städtischen Einrichtungen laufend Schulungen und Übungen für die Sicherheit durchgeführt. Im Ernstfall ist das Personal vorbereitet. „Die Sicherheit der jüngsten Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Stadt liegt uns am Herzen. Es geht einerseits darum, sie vor externen Gefahren zu schützen, andererseits aber auch darum sicherzustellen, dass sie sich selbst durch etwaige Unachtsamkeiten möglichst nicht gefährden“, erklärt der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner.

Enge Zusammenarbeit mit dem Grünanlagenamt

So kooperieren die städtischen Bildungseinrichtungen zum Beispiel eng mit dem Amt für Grünanlagen: Die Garten- und Spielgeräte werden laufend überprüft und bei Bedarf Verbesserungen vorgenommen. „Maßnahmen zur Instandhaltung sind enorm wichtig, um die Einrichtungen über einen langen Zeitraum sicher gestalten zu können. Auch die Turngeräte werden regelmäßig vom TÜV kontrolliert“, geht Pechlaner ins Detail. Natürlich geht die Sicherheit der Kinder oftmals mit der Erfüllung der Aufsichtspflicht durch das Personal einher. Jedes Jahr finden aus diesem Grund Schulungen statt. Ziele dieser ist es, Bewusstsein und Wissen über gesetzliche Aufsichtspflicht und Bestimmungen zu erlangen. „Dabei haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Möglichkeit, aktiv Fragen und Situationen aus dem täglichen Arbeitsalltag zu diskutieren“, hebt der zuständige Stadtrat einen Mehrwert dieser Veranstaltungen hervor.

„Die Sicherheit der Jüngsten ist uns ein großes Anliegen. Deshalb werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sicher zu gestalten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Prävention.“

Stadtrat Ernst Pechlaner

Stadtrat Ernst Pechlaner

Brandschutz ist wichtig

Ein weiterer Faktor, der in öffentlichen Einrichtungen nicht außer Acht gelassen werden darf, ist Brandschutz. So gibt es in jeder städtischen Pflichtschule jeweils einen technischen und einen pädagogischen Brandwart. Für das gesamte Stadtgebiet gibt es zudem einen Brandschutzbeauftragten, der eng mit ihnen zusammenarbeitet. Jedes Jahr wird in den Schulen eine Feuerwehrübung abgehalten – weder das Lehrpersonal noch die SchülerInnen sind vorab darüber informiert, um unter möglichst realen Bedingungen üben zu können. Im Normalfall wird dabei ein Brand simuliert und die Evakuierung der gesamten Schule geübt. Das Finden der richtigen Fluchtwege und Sammelpunkte sowie die korrekten Abläufe im Ernstfall stehen dabei im Fokus. Auch die Feuerwehr rückt aus. Neben diesen jährlichen Übungen werden alle städtischen MitarbeiterInnen, und so auch das pädagogische Personal, durch Löschhilfeschulungen vorbereitet.

Für den Sommer gerüstet

Erste-Hilfe-Schulungen des Personals stehen im Allgemeinen sowohl in Schulen wie auch Kindergärten laufend auf der Agenda. Eine Besonderheit hält der Schülerhort Kaysergarten in der Innstraße bereit: Das Schwimmbad sorgt dort vor allem im Sommer für willkommene Abkühlung. „Natürlich ist das Bad für die Kinder ein Highlight, es ist allerdings auch – wenn die Sorgfalt vernachlässigt wird – mit Gefahren verbunden“, erinnert Stadtrat Pechlaner. Deshalb wird das Sommerpersonal für die Ferienbetreuung durch Wassernotfallschulungen speziell ausgebildet.

Vorsorge statt Nachsorge

Sicherheit hat viel mit Vorsorge zu tun. WerdenGefahren frühzeitig erkannt und behoben, kann oft ein Notfall verhindert werden. Maßnahmen wie Geländer- und Absturzsicherungen sowie der Einsatz von Hauben- Geschirrspülern sind einige Beispiele dafür.„Eine andere Art der Prävention hängt eng mit der Gesundheit der Kinder zusammen. So setzen wir in den Kindergärten zum Beispiel vermehrt auf Gesundheitsstühle, um ein gesundes Heranwachsen der Jüngsten bestmöglich zu unterstützen“, zählt Stadtrat Pechlaner ein Beispiel für Gesundheitsprävention auf. DH