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90 Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrand am Hechenberg

Am Hechenberg, westlich der Kranebitter Klamm, brach gestern Nachmittag ein Waldbrand aus. Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren die Löscharbeiten im Gang und die Brandnester großteils gelöscht. In den Morgenstunden waren allerdings wieder mehrere sichtbar und die Einsatzkräfte nahmen die Arbeit unverzüglich auf. Einsatzleiter Branddirektor Helmut Hager von der Innsbrucker Berufsfeuerwehr erläutert: „In den Nachtstunden haben wir die Löscharbeiten ausgesetzt. In dem unwegsamen und steilen Gelände wäre es für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen. Die Sicherheit hat immer oberste Priorität.“ 

Durch den Wind und den ausbleibenden Regen breitete sich das Feuer über die Nachtstunden auf eine Fläche von ca. 5.000 Quadratmetern aus. Mittlerweile stehen rund 90 Männer und Frauen der Berufsfeuerwehr Innsbruck, der Freiwilligen Feuerwehren Hötting, Wilten und Mühlau, der Bergrettung Innsbruck, Polizei, MÜG und Bundesheer im Einsatz, die von fünf Hubschraubern aus der Luft unterstützt werden. Vor Ort bekämpfen mehr als zwanzig Einsatzkräfte der Feuerwehr und Bergrettung den Brand vom Boden aus. 

„Die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren mit den Einsatzorganisationen ist hervorragend und gewährleistet die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Obwohl der derzeitige Einsatz schwierig und aufgrund der ungünstigen Bedingungen gefährlich ist, verlief er bisher unfallfrei. Das wünsche ich den Einsatzkräften auch weiterhin und hoffe auf ein baldiges ‚Brand aus!‘“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. 

Einsatzleiter Hager schätzt die Lage folgendermaßen ein: „Wir werden den ganzen Tag mit den Löscharbeiten beschäftigt sein. Die Einsatzleitung halten wir hier in der Standschützenkaserne des Bundesheeres aufrecht, um auf jedwede Lageänderung schnell und effizient reagieren zu können. Morgen Vormittag werden wir allenfalls noch Nachlöscharbeiten durchführen und die Lage weiterhin genau im Auge behalten.“ 

Um die Hubschrauberflüge besser koordinieren zu können, sind umfangreiche Absperrungsmaßnahmen notwendig, weshalb die Bundesstraße zwischen Kranebitten und Zirl gesperrt wurde. Die Umleitung erfolgt über die mautpflichtige Autobahn bzw. über die Landesstraße Völs/Kematen/Unterperfuss/Zirl. VL