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Drei Hubschrauber versuchen den Waldbrand am Hechenberg zu löschen, während die FFW Hötting versucht zu Fuß das Brandgebiet zu erreichen.
Drei Hubschrauber versuchen den Waldbrand am Hechenberg zu löschen, während die FFW Hötting versucht zu Fuß das Brandgebiet zu erreichen.

Waldbrand im Bereich Hechenberg

Am Nachmittag brach im Bereich Hechenberg, westlich der Kranebitter Klamm, aus noch ungeklärter Ursache ein Waldbrand aus. Die Rauchschwaden sind bis weithin sichtbar. 

In der Standschützenkaserne wurde die Einsatzleitung unter Branddirektor Helmut Hager eingerichtet, um den Brand mittleren Ausmaßes genau beobachten und bei einer Lageänderung schnell reagieren zu können. „Föhn ist unser Feind – Regen wäre unser Freund, aber wir haben die Lage aktuell gut im Blick und auch im Griff“, stellt Einsatzleiter Hager fest. Im Einsatz sind die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Freiwilligen Feuerwehren Hötting und Wilten, mit Unterstützung von drei Hubschauern und der Mobilen Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck. Die Freiwillige Feuerwehr Hötting versucht zu Fuß zum Brandort vorzudringen. 

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ist in engem Kontakt mit der Einsatzleitung: „Ein Waldbrand in diesem schwer zugänglichen Gelände kombiniert mit der heutigen Wetterlage stellt einen schwierigen Einsatz dar. Ich wünsche allen Beteiligten einen unfallfreien und gut verlaufenden Einsatz.“

Um die Hubschrauberflüge sicher und schnell zu koordinieren, sind umfangreiche Absperrungsmaßnahmen notwendig, weshalb die Bundesstraße zwischen Kranebitten und Zirl gesperrt wurde.

Sperber nicht betroffen

Wie wir bereits heute Vormittag berichteten, fanden Ende April im benachbarten Waldgebiet Sperber die jüngsten Aufforstungsmaßnahmen mit 1.500 Jungbäumen statt. Ein großflächiger Waldbrand wütete dort im Jahr 2008. Damals waren rund 26 Hektar betroffen, sechs Hektar wurden zerstört. Bisher wurden in diesem Gebiet rund 5.900 Bäume gepflanzt. VL