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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte dem Geburtstagskind Wilhelm Hammer herzlich zum 100er.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte dem Geburtstagskind Wilhelm Hammer herzlich zum 100er.

Wilhelm Hammer feiert seinen 100er

Mit einer guten Flasche Wein hat die Bürgermeisterin Mag.a Oppitz-Plörer Dipl. Ing. Wilhelm Hammer zu seinem 100. Geburtstag gratuliert. Im Beisein zwei seiner Kinder, sowie einem Schwiegersohn, nahm er die Glückwünsche entgegen.

Gleich zu Beginn zeigte das Familienoberhaupt stolz das Familienfoto her: Vier Kinder, neun Enkelkinder und neun Urenkelkinder, von denen das jüngste beim Besuch der Bürgermeisterin erst einen Tag alt war, zählt Wilhelm Hammer zu seinen Nachkommen. Die Bürgermeisterin sah bereits die nächste Generation voraus: „Der älteste Urenkel ist auch schon erwachsen. Da wird’s wohl nicht mehr lange dauern, bis Herr Hammer den ersten Ururenkel in der Familie begrüßen kann.“

Ereignisreiches Leben

Hammer erzählte von seinem hundertjährigen Leben, das bis dato durchaus ereignisreich war: seine Leidenschaft für alles was mit Technik zu tun hatte, seine vielen Besuche in technischen Museen in Wien, die kriegsbedingte Trennung von seiner Ehefrau und seinen beiden ältesten Töchtern, die Geschichte wie er sie alle wiederfand und mit nach Tirol nahm, waghalsige Reparaturen alter Maschinen, Erlebnisse beim Tunnel- und Kraftwerksbau, seiner Passion für das Malen, der er vor allem in der Pension nachging, und vieles mehr.

Seit knapp 50 Jahren lebt der Jubilar in Hötting. Geboren wurde er in Wien, wo er auch Maschinenbau studierte. Durch seine Eltern, die beide aus Innsbruck stammten, verbrachte er viele Monate seiner Jugend in Tirol. Zurück in die Landeshauptstadt Innsbruck verschlug ihn seine Arbeit. Stolz erzählte Hammer wie er nach dem Krieg aus quasi „Schrott“ funktionstüchtige Maschinen herstellte: „Nach dem Krieg war natürlich viel zu tun. Die Maschinen funktionierten danach wieder einwandfrei.“ Seine letzte Baustelle war in der ARGE Staudamm Kühtai.

Beim abschließenden Anstoßen und Zuprosten ging zwar ein Glas zu Bruch, aber wie heißt es so schön? Scherben bringen Glück! (DH)