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Wohnangebot in Innsbruck wird stetig vergrößert

Wohnraum ist in beinahe allen großen und attraktiven Städten ein knappes Gut. Innsbruck setzt daher mit der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen 1964 und 1976 wirkungsvolle Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität, wie ein Blick auf die Projekte von IIG und NHT zeigt.

Politik, Wohnbauträger und Innsbrucker Stadtplanung arbeiten kontinuierlich an möglichen Entwicklungsprojekten. „Dabei sind eine wachsende Bevölkerung und sich verändernde Familienstrukturen die neuen Herausforderungen, denen wir uns stellen“,
betont Wohnungsstadtrat Andreas Wanker. Mit der „ARGE Wohnen“ wurde eine genaue Analyse des Innsbrucker Wohnraums durchgeführt. Errichtet werden die geförderten Wohnprojekte von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und dem gemeinnützigen Wohnbauträger Neue Heimat Tirol (NHT). Nachstehend findet sich ein Überblick über laufende und bereits vollendete Projekte – ein Zwischenstand der Wohnbauoffensive.

„Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Aus diesem Grund arbeitet die Stadt Innsbruck stetig an leistbarem wie qualitativem Wohnraum. Die Zahlen von IIG und NHT beweisen: Wir sind auf einem guten Weg.“

Stadtrat Andreas Wanker

Stadtrat Andreas Wanker

Leistbarer Wohnraum

Über die städtische Wohnungsvergabe werden jährlich rund 560 Wohnungen vergeben. Leistbare Mieten sind ein wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang: Die durchschnittliche Nettomiete für eine der rund 16.500 städtischen Wohnungen beträgt 4,10 Euro. In der aktuellen Regierungsperiode gab es bereits zahlreiche Projekte der Wohnbauoffensive. Bei der IIG beispielsweise konnten in der jüngsten Vergangenheit Wohnanlagen in der Defreggerstraße und Amraser Straße mit insgesamt 45 Wohneinheiten übergeben werden. Wirft man den Blick weiter zurück in die Vergangenheit und betrachtet den Wohnbau seit 2012 – dem Jahr der letzten Gemeinderatswahl – ergeben sich neun Projekte mit insgesamt knapp 360 Wohnungen, die seitens der IIG umgesetzt wurden. Mit 122 entstandenen Wohnungen ist das größte unter ihnen der Neubau des Sillblocks, der 2014 übergeben wurde. In Bau befinden sich derzeit noch ca. 100 Wohnungen. Realisiert werden diese in der An-der-Lan-Straße und der Bienerstraße, am ehemaligen Standort des Straßenbauhofs Ost. Dieser wurde gemeinsam mit dem Bauhof West (Bachlechnerstraße) in den Zentralbauhof (Gewerbegebiet Roßau) verlegt, wodurch die Grundstücke für neue Aufgaben, wie etwa Wohnbau, frei wurden. Ein detaillierter Überblick über abgeschlossene, geplante und bereits umgesetzte Bauprojekte der IIG sind online unter www.iig.at/leistungen/projekte zu finden. Unter www.ibkinfo.at/aemtervorstellung-iig wird darüber hinaus ein Einblick in das facettenreiche Aufgabenfeld der Gesellschaft, das weit mehr als den Wohnbau umfasst, präsentiert.

Planungen für die Zukunft

Auch die Neue Heimat Tirol (NHT) trägt einen wesentlichen Teil zur Verbesserung der Wohnsituation für InnsbruckerInnen bei. Insgesamt errichtete und übergab der gemeinnützige Wohnbauträger seit Regierungsbeginn im Mai 2012 rund 165 Wohnungen
im Stadtgebiet. Aktuell befinden sich 224 Wohnungen der NHT in Bau. In den kommenden Jahren stehen weitere Großprojekte auf den Agenden der IIG und NHT. Insbesondere für das Areal Campagne Reichenau, in Pradl Ost, im Pradler Saggen und der Andechsstraße laufen derzeit Planungen im Bereich des Wohnbaus auf Hochtouren. Von Seiten der NHT sollen in der Zukunft nach aktuellem Stand zusätzlich 1.000 Wohnungen entstehen. Bei der IIG befinden sich Pläne für beinahe 15 Wohnbauprojekte mit über 1.000 Wohnungen in Vorbereitung bzw. Entwicklung, wobei der Ausführungszeitraum bis in das Jahr 2024 hineinreicht. Nach derzeitigem Stand entstehen mit der Umsetzung aller geplanten Vorhaben in den nächsten Jahren über 2.000 weitere städtische Wohnungen. SAKU/AA